Dr. Ernst Hruška

Arzt für Allgemeinmedizin

Home

 

 

Ausbildungspraxis der Medizinischen Universität Wien

Lehrpraxis der Österreichischen Ärztekammer

 

Meine Lehrpraxis entspricht den Bestimmungen der Ärzte-Ausbildungsordnung:

BGBI 1994/152 i.d.F.

BGBI 1998/ 169

Die ÄrztInnen von denen Sie betreut werden stehen in der Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin. Sie haben ein durchschnittlich siebenjähriges Studium und ev. einen Teil der Turnusausbildung absolviert, sind frei in Ihrer Diagnostik, jedoch therapeutisch streng weisungsgebunden. Nicht geschieht ohne Wissen und Einverständnis des Ordinatinsleiters.

Das Ausbildungsziel ist der Erwerb von Kenntnissen des gesamten menschlichen Lebensbereiches, die Krankheitserkennung und Krankenbehandlung, sowie die Gesundheitsförderung aller Personen, unabhängig von Geschlecht, Alter und der Art der Gesundheitsstörung.

Erwerb von Kenntnissen in der Erkennung und überwachtes Ausführen der Behandlung jeder Art von Erkrankungen, in der Vorsorge, der Früherkennung von Krankheiten, in der Behandlung lebensbedrohlicher Zustände, in der Betreuung chronisch kranker und alter Menschen, milieubedingter Schäden, in der Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen, sowie in der Integration der medizinischen, sozialen und psychischen Hilfen für die Patienten.

Die Zusammenarbeit mit Ärzten anderer Gebiete, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe, sowie mit Einrichtungen des Gesundheitswesens, insbesondere von Krankenanstalten.

Die Ärzte in Ausbildung arbeiten persönlich mit und tragen entsprechend ihrem Ausbildungsstand Mitverantwortung.

Begleitende theoretische Unterweisungen, sowie der Erwerb von psychosomatisch – sozialer Kompetenz, v.a. hinsichtlich der Gesprächsführung mit Patienten.

Die Dauer der Ausbildung umfasst mindestens 6 Monate, höchstens 12 Monate.

 

Gesetzliche Grundlagen:

§ 6. (1) Die Ausbildung im Ausbildungsfach in für die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin anerkannten Lehrpraxen freiberuflich tätiger Ärzte für Allgemeinmedizin hat jedenfalls folgenden Umfang von Kenntnissen und Fertigkeiten zu vermitteln, sofern nicht ausdrücklich nur Kenntnisse vorgesehen sind:

1.       Wahrnehmung der eigenständigen und spezifischen haus- und familienärztlichen Funktionen, insbesondere hinsichtlich der Betreuung der Familie in mehreren Generationen und allen Lebensabschnitten, des Einflusses von familiären und sozialen Faktoren und der Familie als diagnostisches und therapeutisches Umfeld;

2.       allgemeinärztliche Beratung und Hausbesuche einschließlich Telefonberatung;

3.       allgemeinärztliche Diagnostik und Therapie, Vorfelddiagnostik, - Anamnese, Diagnostik samt Einbeziehung des psychosozialen Umfeldes, Siebfunktion und Verteilerfunktion durch Kontaktaufnahme mit dem Patienten, Erkennung von gefährlichen Krankheitsverläufen, Grenzen der Kompetenz, gezielte Überweisung, Organisation der Zusammenarbeit mit anderen Ärzten, Abwägen der medizinischen oder sozialen Notwendigkeit der Krankenhausbehandlung, medizinische Hauskrankenpflege, Kenntnis der einschlägigen Gesetze und Verordnungen, Verordnungsgrundsätze, Therapiegrundsätze, insbesondere symptomorientierte Soforttherapie, Patienteninformation, ärztliches Gespräch, Notfallversorgung, insbesondere Schockbekämpfung, chirurgische Maßnahmen, Langzeitbehandlung, Multimorbidität, Integrationsmaßnahmen hinsichtlich rechtlicher und sozialer Maßnahmen, Organisation der häuslichen Pflegegruppe bei Schwerkranken und Bettlägerigen unter Berücksichtigung der Familiendynamik, Koordinationsfunktion hinsichtlich der Steuerung der gesamten Diagnostik und Therapie, Abstimmung der einzelnen Maßnahmen aufeinander zwischen Patienten und anderen beteiligten Fachärzten;

4.       Kenntnisse häufiger Beschwerden und Krankheiten in der Allgemeinpraxis samt Kriterien und Maßstäben für die Häufigkeitsverteilung, insbesondere häufige Symptome und Krankheiten, Divergenz zum Krankheitsspektrum in der Klinik, Krankheitskombinationen, häufige Krankheitsursachen;

5.       Ärztliches Vorgehen unter den Bedingungen der Allgemeinpraxis hinsichtlich Erkrankungen der Atemwege, Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems, Erkrankung des Verdauungstraktes, psychisch, psychosozial und psychosomatisch bedingte Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates, infektiöse Erkrankungen, Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane, Erkrankungen des Nervensystems, onkologische Erkrankungen, Erkrankungen der Haut, Bluterkrankungen;

6.       Aufgaben im sozialen Bereich, insbesondere Erkennung und Behandlung von arbeits- und umweltbedingten Erkrankungen, Beurteilung des Gesundheits- oder Krankheitszustandes, versicherungsrechtliche Fragen, Meldung eines begründeten Verdachts einer Berufskrankheit, Familienplanung, Impfungen, Mutter-Kind-Paß-Untersuchungen, Gesundheitsberatung und gesundheitliche Aufklärung, primäre Prävention, sekundäre Prävention, Rehabilitation, Sterbebegleitung;

7.       Organisation und Einrichtung einer Allgemeinpraxis, insbesondere Qualitätssicherung;

8.       multidisziplinäre Koordination und Kooperation, insbesondere Orientierung über soziale Einrichtungen, Institutionen und Möglichkeiten der Rehabilitation, Zusammenarbeit mit Fachärzten und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe;

9.       Kenntnisse der für die Ausübung des ärztlichen Berufes einschlägigen Rechtsvorschriften, insbesondere betreffend das Sozial-, Fürsorge- und Gesundheitswesen einschließlich entsprechender Institutionenkunde.

 

(2) Die Ausbildung im Ausbildungsfach Allgemeinmedizin in Einrichtungen, die der medizinischen Erstversorgung dienen, insbesondere in für die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin anerkannten Lehrambulatorien, in Ambulanzen von als Ausbildungsstätten für die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin anerkannten Krankenanstalten oder in vergleichbaren Einrichtungen, hat folgenden Umfang von Kenntnissen und Fertigkeiten zu vermitteln, sofern nicht ausdrücklich nur Kenntnisse vorgesehen sind:

1. allgemeinärztliche Diagnostik und Therapie, Vorfelddiagnostik, Anamnese, Diagnostik samt Einbeziehung des psychosozialen Umfeldes, Siebfunktion und Verteilerfunktion durch Kontaktaufnahme mit dem Patienten, Erkennung von gefährlichen Krankheitsverläufen, Grenzen der Kompetenz, gezielte Überweisung, Organisation der Zusammenarbeit mit anderen Ärzten, Abwägen der medizinischen oder sozialen Notwendigkeit der Krankenhausbehandlung, medizinische Hauskrankenpflege, Kenntnis der einschlägigen Gesetze und Verordnungen, Verordnungsgrundsätze, Therapiegrundsätze, insbesondere symptomorientierte Soforttherapie, Patienteninformation, ärztliches Gespräch, Notfallversorgung, insbesondere Schockbekämpfung, chirurgische Maßnahmen, Langzeitbehandlung, Multimorbidität, Integrationsmaßnahmen hinsichtlich rechtlicher und sozialer Maßnahmen, Organisation der häuslichen Pflegegruppe bei Schwerkranken und Bettlägerigen unter Berücksichtigung der Familiendynamik; Koordinationsfunktion hinsichtlich der Steuerung der gesamten Diagnostik und Therapie, Abstimmung der einzelnen Maßnahmen aufeinander zwischen Patienten und anderen beteiligten Fachärzten;

2. Aufgaben im sozialen Bereich, insbesondere Erkennung und Behandlung von arbeits- und umweltbedingten Erkrankungen, Beurteilung des Gesundheits oder Krankheitszustandes, versicherungsrechtliche Fragen, Meldung eines begründeten Verdachts einer Berufskrankheit, Familienplanung, Impfungen, Mutter-Kind-Paß-Untersuchungen, Gesundheitsberatung und gesundheitliche Aufklärung, primäre Prävention, sekundäre Prävention, Rehabilitation;

3. multidisziplinäre Koordination und Kooperation, insbesondere Orientierung über soziale Einrichtungen, Institutionen und Möglichkeiten der Rehabilitation, Zusammenarbeit mit Fachärzten und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe;

4. Kenntnisse der für die Ausübung des ärztlichen Berufes einschlägigen Rechtsvorschriften, insbesondere betreffend das Sozial-, Fürsorge- und Gesundheitswesen einschließlich entsprechender Institutionenkunde.

 

 

 

LEHRPRAXIS FÜR STUDIERENDE DER PSYCHOTHERAPIE

 

Zum Erwerb theoretischer und praktischer Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit leidenden Menschen sowohl psychischer als auch physischer Genese für Ausbildungskandidaten des psychotherapeutischen Propädeutikums und des psychotherapeutischen Fachspezifikums bietet die Praxis für Allgemeinmedizin und die darin integrierte Praxis für Psychotherapie Folgendes:  

Umfassende Akut- und Langzeitbetreuung mit klinikähnlichen Labor- und apparativen Strukturen. Kontaktnahme mit der physischen und psychischen Primärversorgung im sensiblen interkulturellen Milieu des 15. Bezirkes in Wien.

Durch die Größe der Praxis (durchschnittlich 130 Patienten täglich) ist der Erwerb von Kenntnissen im psychomedizinischen Formenkreis möglich.

Unter anderem in der Betreuung von traumatisierten Menschen, vermeintliche Bagatellen genauso wie Karzinompatienten und Patienten mit affektiven, depressiven, bipolaren und produktiven Krankheitsbildern, sowie OPS und Borderline-Symptomatik.

Das tägliche Behandlungsspektrum umfasst des Weitern die Behandlung von  Sucht und Abhängigkeitserkrankungen sowie sexueller Störungen.

Und natürlich das gesamte schulmedizinische Spektrum der Primärversorgung ernsthafter Gesundheitsstörungen, Krisenmanagement, interdisziplinäres Einschreiten bei Gewaltproblematik, parenterale und orale Schmerztherapie, Pharmakotherapie im Allgemeinen, sowie spezielle Einblicke in die Pathophysiologie, speziell auch Interaktionen betreffend, psychopharmakologischer Medikation unter intensiver Beachtung von Interaktionen, Laborkontrollen, Medikamentenspiegeln und potentiell bedrohlichen Nebenwirkungen dieser Therapien.

Es bietet die Möglichkeit des kennenlernens der Kommunikationsstrukturen im medizinischen und therapeutischen Bereich. Kontaktpflege zu Vor- und Nachbehandlern.

Kenntnisse in der Validierung und Evidenzhaltung der Krankengeschichten, sowie im Bereich der rechtlichen Rahmenbedingungen und des Datenschutzes.


Weiters existieren nahe Kontakte zu bestehenden Versorgungseinheiten:

Betreuung der Asylwerber der Caritas, medizinisch  und psychisch.

Betreuung der „Wohngemeinschaft Grimmgasse“ der psychiatrischen Abteilung des Otto – Wagner- Spitals.

Intensive Zusammenarbeit mit dem PSD Ottakring in der Betreuung psychisch beeinträchtigter Patienten.

   

In der integrierten psychotherapeutischen Praxis erfolgt in naturgemäß anderem Setting die Betreuung von Patienten in:

Einzel- und Gruppentherapie, Intensivbetreuung von  Traumapatienten, Milieubetreuung, Familientherapien, Angehörigenbetreuung usw.

Es gibt die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Erstellung von Therapieplänen und Behandlungskonzepten, und deren Koordination in der Praxis wie im medizinischen und sozialen Umfeld.

Begleitende Supervision kann in Anspruch genommen werden.

Weiters ist die psychotherapeutische Praxis integriert in ein gut etabliertes medizinisches und sozialadministratives Umfeld.

Die Praxisgemeinschaft  für Allgemeinmedizin und Psychotherapie bietet ein großes Spektrum  für den Erwerb von Kenntnissen und Wissen für sich in Ausbildung befindlichen zukünftigen Psychotherapeuten.

 

Home